Die SG Zürisee erhöhte das Tempo, spielte konzentrierter und liess den Gegnerinnen immer weniger Raum. Ob Goalieparaden, Ballgewinne oder schnelle Gegenstösse – die Blau-Weissen hatten das Spiel immer besser im Griff. Mit einem starken Schlussspurt in der ersten Halbzeit erspielten sie sich eine komfortable 22:15-Führung.
Nach der Pause wird es nochmals spannend
Nach dem Seitenwechsel geriet der Angriff der SG Zürisee noch einmal ordentlich ins Stocken.
Bis zur 45. Minute fanden gerade einmal drei Bälle den Weg ins gegnerische Netz.
Coach Gerda nahm die Verantwortung dafür nach dem Spiel auf seine Kappe:
«Das nehme ich auf meine Kappe. Ich habe mit vier Rückraumspielerinnen spielen lassen. Der Hauptgrund dafür war, dass wir nur mit einer Kreisläuferin antreten konnten. Kaya musste die ersten 30 Minuten komplett durchspielen, deshalb wollte ich ihr eine Pause geben. Wir hatten diese Variante in den Freundschaftsspielen bereits erfolgreich getestet, heute hat sie die Spielerinnen aber eher verunsichert.»
Die Reaktion folgte prompt. Zurück zur klassischen Variante mit Kreisläuferin – und der Angriff kam wieder ins Rollen. Die SG Zürisee fand zurück zu ihrem Rhythmus und brachte den Sieg souverän über die Zeit.
Am Ende steht ein 34:25 auf der Anzeigetafel und damit die ersten beiden Punkte der Saison!
Flügelspielerinnen mit starker Quote
Besonders erfreulich: 50 Prozent aller SGZ-Tore wurden über die Flügel erzielt – und das mit einer Trefferquote von fast 90 Prozent. Ein starkes Zeichen für das Tempo und die Qualität auf den Aussenpositionen.
Der Saisonstart ist damit geglückt. Gleichzeitig hat das Spiel gezeigt, dass noch nicht alles rundläuft. Genau daran gilt es in den kommenden Trainings zu arbeiten.
Bereits nächste Woche wartet die nächste Herausforderung. Dann geht es auswärts gegen die SG Wyland I.
Nächster Gegner. Nächste Chance. Nächster Schritt.

Ladina Kägi