Spielbericht: NLB: SG Wädenswil-Horgen – TSV Fortitudo Gossau 28:28 (14:12)

Datum: 10. April 2022

In der letzten Sekunde einen Punkt gesichert

In einer intensiven, schnellen und spannenden Partie holte sich die SG Wädenswil-Horgen dank einem platzierten Schuss von Sandro Gantner in der letzten Sekunde einen Punkt zum 28:28 Unentschieden. Beide Teams standen stabil in der Verteidigung und die Angriffe mussten gut herausgespielt werden. Das Tempo war hoch und die schnellen Auslösungen waren oft erfolgreich, alles in allem ein gerechtes Resultat.
Wie erwartet begann dieses Spiel mit viel Tempo, die Verteidigungen standen gut und die Torhüter überzeugten. Dadurch erschwerte sich das Angriffsspiel, aber Jerome Zuber fand die Lücken in der gegnerischen Abwehr und erzielte vier Treffer hintereinander zum 5:4. In der 15. Minute stand es 7 :7 Unentschieden, Jonas Steiner im Tor parierte fünf Schüsse und die SG machte sechs technische Fehler, es lag nicht nur am guten Gegner, dass sie das Spieldiktat nicht übernehmen konnten. Einen guten Einstand gab Luzian Lechner, der nach seiner Verletzungspause gleich den ersten Angriff erfolgreich abschliessen konnte. Auch Fabian Pospisil gab sein erfolgreiches Comeback, er konnte den Rückraum entlasten und liess seine Gefährlichkeit aufblitzen. Mit seinem Tor zum 14:12 sicherte Adrian Karlen der SG die Pausenführung.
Beim ersten Angriff nach der Pause knallte Simon Gantner den Ball an die Latte. Es sollte nicht der letzte Schuss an die Torumrahmung in der zweiten Hälfte sein, einer der Gründe, dass es heute keinen Sieg gab.» Wir haben heute den Sieg selber vergeben, wir haben zu viele technische Fehler gemacht und gute Torchancen vergeben,» meint ein selbstkritischer Sandro Gantner. So konnte Gossau ausgleichen und seinerseits mit zwei Toren in Führung gehen, ehe Sandro Gantner die Verantwortung übernahm und innerhalb von sieben Minuten fünf Treffer erzielte. » In der ersten Halbzeit war mir nicht viel geglückt, ich traf nicht die richtigen Entscheidungen. Nun gelang mir fast alles, ich brauchte nicht viel Raum, sah die Löcher und war erfolgreich im Abschluss», schmunzelt er. » Es gibt in jedem Spiel beide Situationen, es ist toll, dass ich so viel zum Spiel beitragen konnte».
Nach der 52. Minute, als Simon Gantner das 26:24 erzielte, gelang der SG während fünf Minuten kein Tor mehr, so dass Gossau das Spiel drehte und 26:28 in Führung ging. Doch die SG ist bekannt für ihr Kämpferherz, Luzian Lechner gelang der Anschlusstreffer und es war Jonas Steiner zu verdanken, dass die SG kein Tor mehr kassierte.Nach seiner Parade 30 Sekunden vor Schluss wurden die Zuschauer auf die Folter gespannt, ehe Sandro Gantner eine Sekunde vor Ende der Spielzeit der Ausgleich gelang.
Nun sind vier Runden vor Ende der Meisterschaft die Chancen auf einen Finalrundenplatz ausgezeichnet, denn der Vorsprung auf die Verfolger ist auf sieben bis acht Punkte angestiegen. Die SG braucht in den verbleibenden Spielen noch zwei Punkte und das sollte gegen so starke Gegner wie Kreuzlingen, Solothurn, Stäfa und Endingen gut möglich sein.

SG WädenswilHorgen - TSV Fortitudo Gossau (1)

NLB: SG Wädenswil-Horgen – TSV Fortitudo Gossau 28:28 (14:12)
Glärnisch Wädenswil, 350 Zuschauer.- SR Hasler/ Hungerbühler.
Strafen SG 1 x 2 Minuten, Gossau 6 x 2 Minuten
Best Player SG Sandro Gantner, Gossau Niklas Schiller
SG Wädenswil-Horgen: Jonas Steiner, Yves Imhof; Simon Gantner (2), Fabian Pospisil (1), Sandro Gantner (11/2), Luzian Lechner (4), Daniel Gantner (1), Pascal Gantner (1), Simon Kälin (1), Yanick Schuler, Jerome Zuber (5), Adrian Karlen (2), Manuel Esposto, Nico Wolfer
TSV Fortitudo Gossau: Gabor Busa, Damian Halter; Lukas Linde, Nils Ham (2), Noah Inauen, Jan Bischofberger(2), Niklas Schiller (6), Cornel Bucher, Damian Mosimann, Simon Bamert (4), Michael Knauth (2), Lars Niedermann, Andrin Schneider (4), Loris Zeller (1), Jan Brülisauer, Kevin Lind (7/3)

 

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