Vorschau: 1. Playoff-Spiel best of Five: Freitag 20. Mai 20.00 Kreuzlingen Egelsee

Datum: 18. Mai 2022

Am Freitag treffen die beiden besten NLB – Teams der Saison zum Aufstiegsspiel in die höchste Spielklasse der Schweiz, das ersten Mal aufeinander. Die Kreuzlinger, die die Hauptrunde überlegen gewannen treten mit einer Truppe, gespickt mit zehn Ausländern an. Viele Ihrer Söldner haben Nationalmannschaftserfahrung, dementsprechend ist auch Ihr Budget um ein mehrfaches höher als das der SG Wädenswil/Horgen.

Ihrerseits hat die SG einiges an Erfahrung und Kampfgeist zu bieten, viel der Spieler spielen schon seit zehn und mehr Jahren zusammen im Team. Die Mannschaft stand zudem schon letztes Jahr gegen Genf im Finale der damals noch in einem Hin- und Rückspiel ausgetragen wurde. Der Aufstieg wurde in Genf, nach dem 26:21 Heimsieg, dann allerdings mit 18:28 klar verpasst.

Keiner dachte damals, dass ein Jahr später schon der nächste Aufstiegskrimi folgen würde.

Dieses Mal wird es zudem noch einiges Anspruchsvoller werden, zum einen besitzt der Gegner mit Dedaj einen wurfstarken Spielmacher und mit  Kaletsch und Tahirukaj zwei weitere Top-Scorer im Rückraum. Auch der Modus verheisst Spannung pur, „best of Five“ heisst wer zuerst drei Spiele gewinnt ist in der Oberliga. Einen kleinen Vorteil besitzen die Seebuben dennoch in Kreuzlingen, das Heimteam steht unter grossem Druck zu Hause vor Heimpublikum gewinnen zu müssen und das ist bekanntlich nicht immer einfach.  

Die Spieler sind Fit und brennen auf die Finalissima 

Das die Worte von SG Cheftrainer  Predrag Milicic; ich habe selber gegen einige noch gespielt und wir werden gut vorbereitet nach Kreuzlingen reisen. Wie die Spieler freut sich auch Ihr Trainer auf den Beginn der Finalrunde. Das ist das, für was wir beinahe täglich in der Halle stehen und den grössten Teil unserer Freizeit hergeben. Nicht jede Mannschaft erreicht ein Aufstiegsspiel und das gleich zwei Mal nacheinander. Ich bin stolz auf meine Jungs und auch die SG Wädenswil/Horgen darf stolz sein auch dieses Jahr wieder ganz vorne mitspielen zu können.

 

Hans Stapfer

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