Herausforderung am Lac Léman
Nach dem erfolgreichen Punktegewinn gegen Baden-Endingen wartet auf die SGHW eine Herkulesaufgabe. Nicht nur ist ein Wochenspiel in Genf mit über 3 Stunden Anreise per se schon kräftezehrend, es wartet auch der Tabellendritte am Genfersee auf die Zürcher. Das Heimteam glänzte insbesondere ab Mitte der Hinrunde mit einem Siegeslauf, der nur durch Emmen Anfang Dezember unterbrochen werden konnte. Jüngst schien jedoch etwas Sand ins Getriebe der Westschweizer gekommen zu sein. Bei Direktkonkurrenten der SGHW, Gossau und Birsfelden konnte in den letzten beiden Spielen nur jeweils ein Unentschieden erreicht werden. Wegen dieser beiden verpassten Punkte wurden die Genfer vom Aufstiegsrundenplatz verdrängt und stehen nun mit 1 Punkt Rückstand hinter Stans auf Rang 3. Im ersten Heimspiel des neuen Kalenderjahres werden die NLA-Ambitionierten Genfer wohl mit aller Macht den ersten Vollerfolg des Jahres anstreben. Die Seebueben auf der Gegenseite treten aufgrund der aktuellen Tabellenlage als klarer Aussenseiter auf. Ein Spiel, in welchem nichts zu verlieren ist und doch viel zu gewinnen. Zwei Punkte würden bereits für das Fortschreiten auf den 10. Tabellenrang reichen, die Tabellenmitte ist nur 4 Punkte entfernt. Grund genug, das Motto «Wir haben keine Chance, also ergreifen wir sie» in die Tat umzusetzen und mit einem Exploit die Konkurrenten zu überraschen.
NLB – CS Chênois Genève Handball – SG Wädenswil/Horgen
Mittwoch, 18. Februar, 20:30 Uhr, Chênois Sous-Moulin
