Spielbericht NLB: SG Yellow / Pfadi Winterthur – SG Wädenswil/Horgen

Datum: 16.04.2026

SG siegt in Winterthur und nutzt Chance auf den Ligaerhalt

Bei der Auswärtsbegegnung unter der Woche in der AXA Arena gegen die SG Yellow/Pfadi Espoirs bewahren sich die Seebuben zumindest rechnerisch die Chancen auf den Ligaerhalt. Trotz schwieriger Ausgangslage konnte das Team mit einer starken Leistung wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln.

 

Janis Stirnimann traf sechs Mal für die SG

Kampf um jeden Ball von Beginn an

Gegen die auf Rang vier geführten Gastgeber, die 14 Punkte mehr auf dem Konto haben, entbrannte bereits in der Startphase ein harter Abnutzungskampf. Erst in der 15. Spielminute gelang es dem Pfader Etter mit seinem zweiten Treffer, das Skore auf 9:7 für das Heimteam zu stellen. Doch die zwei Tore Führung hielt nicht lange: Tim Wünsch, der herausragende Spieler der SG Wädenswil/Horgen, gelang der Anschlusstreffer und Stirnimann konnte danach zum 9:9 ausgleichen. Zollinger schoss anschließend per Siebenmeter die Gäste erstmals in Führung. Der Ausgleich folgte prompt, und so zogen die Trainer Kern und Kietzmann zum ersten Mal die Reißleine. Nach der Auszeit hütete Sokcevic für den heute glücklos agierenden Cachin das Tor und parierte den ersten freien Wurf des Pfaders Krügel bravourös. Als der anschließende Strafwurf des Heimteams vom Pfosten abprallte, ging ein Ruck durchs Team – der Glaube an einen Sieg war zurück. Nach Treffern von Schuler und Wünsch lagen die Seebuben plötzlich mit zwei Toren (12:14) vorn.

Tim Wünsch – Der Mann der Stunde

Auch nach der Pause setzte sich der Kampf fort, der Spielstand blieb ausgeglichen und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In der 40. Minute stellte Stirnimann mit seinem sechsten Treffer erstmals wieder auf eine Zwei-Tore-Führung für die SG Wädenswil/Horgen. Das war der Startschuss für Wünsch und Biffiger, die in der hektischen Schlussphase beinahe im Minutentakt trafen. Biffiger überzeugte mit drei Distanzwürfen, während Wünsch mit eisernem Willen gleich vier Mal das gegnerische Netz traf. Diese Tore waren besonders wichtig, denn leider wurden auch einige hochkarätige Chancen von den Mitspielern ausgelassen, was das Spiel bis zum Ende spannend hielt.

 

Tim Wünsch mit viel Zug aufs Tor traf neun Mal ins Tor der SG Yellow/Pfadi Espoirs

Glücksbringer auf der Bank: Yuri Auchli

Der Sieger des Weihnachts-Pullover-Wettbewerbs, U13-Junior Yuri Auchli, der letzte Woche seinen Preis einlöste und zu Hause auf der Bank neben Trainer Toni Kern und Assistent Norman Kietzmann sitzen durfte, wurde vom Trainerduo als Überraschung mit in die AXA Arena genommen. Der Glücksbringer erhielt am Spielende von Jung-Nationalspieler Tim Rellstab, der dem Spiel beiwohnte, ein besonderes signiertes Andenken. Es ist anzunehmen, dass Yuri auch beim letzten Heimspiel am Samstag als Glücksbringer auf der Bank Platz nehmen darf.

Stimmen zum Spiel: Fabian Pospisil im Interview

Spielmacher Fabian Pospisil erklärte nach dem Spiel: „Wir hatten in dieser Saison viel Pech mit Verletzungen, Trainerwechsel und wieder Verletzungen. Seit dem Punktgewinn in Schaffhausen ist das Selbstvertrauen gestiegen und wir sind vor allem in der Deckung stabiler geworden. Am Samstag beim letzten Heimspiel werden wir noch einmal versuchen, das Glück zu erzwingen und die Punkte zu holen. Das Publikum wird uns nach vorne tragen und wir werden sicher alles für den Ligaerhalt in die Waagschale werfen.“

SG Yellow Pfadi Winterthur - SG WädenswilHorgen (2)

Telegramm: SG Yellow/Pfadi Espoirs vs. SG Wädenswil/Horgen (13:14) 26:28

SGHW: Cachin 0-20 (3P 24%), Sokcevic (9P 36%); Döbbeling, Pospisil (1), Stirnimann (6), Biffiger (3), Quni (1), Zollinger (3/2), Buob, Kälin, Burgherr, Schuler (4), Pfister,  Wünsch (9), Wolfer (1), Rehmann.