Cup-Highlight gegen die Nummer drei der Schweiz: Pfadi Winterthur
Am Freitag um 19.30 Uhr trifft das 1.-Liga-Team der SG Wädenswil/Horgen auf Pfadi Winterthur – einen Gegner, der zwei Ligen höher spielt.
Die Waldegghalle ist bereit
Was im Fussball ein komplettes OK-Team und eine vergrösserte Tribüne erfordern würde, bedeutet für die Verantwortlichen der SG kaum Mehraufwand. In der Waldegghalle wurden in den letzten Jahren mehrmals 500 und mehr Zuschauerinnen und Zuschauer gezählt – auch die Gastro-Infrastruktur ist auf solche Besucherzahlen eingestellt.
Malik Zollinger – einer mit NLB-Erfahrung
Neue Ausgangslage nach dem Abstieg
Vor einem Jahr bestritten die Seebuben gegen genau diesen Gegner noch das Kick-off-Spiel zur NLB-Saison. Heute sind die Voraussetzungen völlig anders: Nach dem Abstieg in die 1. Liga wurde die SG Wädenswil/Horgen komplett verjüngt, zudem haben Sportchef und Trainer gewechselt.
Trainer Ralf Stojan: «Wir treten als Aussenseiter an»
Der neue Trainer Ralf Stojan schätzt die Lage im Interview zum Cupspiel realistisch ein: «Wir sind uns bewusst, dass wir als Aussenseiter antreten. Handball ist nicht Fussball, wo ein Glückstreffer ein Spiel entscheiden kann. In der Vorbereitung haben wir gegen das B-Team von Pfadi bereits deutlich einen auf die Kappe bekommen – wir werden uns aber so gut wie möglich verkaufen.»
Zudem sieht Stojan eine Chance für das ganze Team: «Sicher wird sich die Gelegenheit bieten, allen Akteuren Spielzeit zu geben. Ein Spiel gegen eines der besten QHL-Teams der Schweiz ist für viele ein einmaliges Erlebnis.»
Kann sich Luka Sokcevic auch gegen die QHL-Spieler von Pfadi durchsetzen?
Der Gegner: Pfadi in Bestbesetzung erwartet
Pfadi Winterthur dürfte mit der ganzen Mannschaft antreten – darunter auch der ehemalige SG-Spieler Tim Rellstab. Auf der Torhüterposition hat sich Pfadi erst kürzlich verstärkt: mit Rickard Frist, einem schwedischen Routinier des Jahrgangs 1992.
Ein Besuch lohnt sich
Auch wenn die Partie in die Herbstferien fällt: Ein Besuch in der Waldegghalle lohnt sich. Nicht alle Tage ist ein QHL-Team zu Gast – und schon gar nicht in einem Ernstkampf.
Hans Stapfer
