Spielbericht, 1. Liga, Cup: SG WädenswilHorgen (M1) – Pfadi Winterthur (QHL)

Datum: 11.10.2026

Cup – Out im 1/16 Final gegen Pfadi Winterthur

Wie erwartet unterlagen die jungen 1.-Ligisten der SG Wädenswil/Horgen dem favorisierten Pfadi Winterthur deutlich mit 23:43. Die Startphase gehörte jedoch dem Heimteam.

Die Tipps vor dem Spiel

Die Prognosen waren eindeutig. Am nächsten am Endresultat lag Pfadi-Spieler Tim Rellstab mit seinem Tipp von 22:38, David Kälin, Kapitän der Seebuben: 25:32, Toni Kern: 24:36, Rolf Cavegn: 25:35, Der Vater von Tim Rellstab, für einmal neutral: 31:43

Erste Halbzeit: Starker Beginn, dann zieht Pfadi davon

Noah Diethelm eröffnete das Skore bereits in der 1. Minute mit einem präzisen Distanzwurf ins Lattenkreuz und bezwang Gästehüter Kusnandar zum 1:0. Stefan Burgherr und der junge Silvan Estermann legten nach und bauten die Führung bis zur 9. Minute auf 4:2 aus.

Nach rund zehn Minuten setzte sich jedoch das Kräfteverhältnis durch. Erst in der 18. Minute gelang Urs Pfister der nächste Treffer für die SG Wädenswil/Horgen: Er verkürzte auf 5:9 und später auf 6:11. Pfister und Martin Vulic gehörten zu den wenigen, die in der Deckung zumindest körperlich einigermassen dagegenhalten konnten – doch auch ihnen fehlten die entscheidenden Zentimeter.

Bis zur Pause trafen für die Hausherren nur noch Janis Stirnimann und erneut Urs Pfister je einmal, sodass die Seiten beim Stand von 9:18 gewechselt wurden.

Zweite Halbzeit: Das Tempo gibt den Ausschlag

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt: Wie zu erwarten, schwanden beim Heimteam die Kräfte, und Pfadi baute den Vorsprung mit seinem Tempospiel laufend aus. Vor allem der pfeilschnelle Aussen Lukas Köder und Rückraumspieler David Knezevic, der neu vom HSC Suhr Aarau zu Pfadi gewechselt ist, kamen immer wieder frei zum Abschluss und erzielten zusammen 16 Treffer.

 

Lichtblicke bei der SG

Martin Vulic: sieben Tore, davon sechs in der zweiten Halbzeit

Urs Pfister: sechs Treffer ohne einen einzigen Fehlwurf

Die beiden Torhüter: zusammen neun Paraden und eine ansprechende Leistung – auch wenn sie einem gegen die oft alleine vor ihnen auftauchenden Pfader leidtun, konnten.

Wermutstropfen: Kein Einsatz für Tim Rellstab

Leider kam der ehemalige SG-Spieler Tim Rellstab vor seinem Heimpublikum nicht zum Einsatz. Pfadi-Trainer Goran Cvetkovic bewies damit wenig Fingerspitzengefühl – schliesslich waren einige der 350 Zuschauerinnen und Zuschauer auch seinetwegen in die Waldegg gekommen.

Fazit aus Sicht des Heimteams

Trotz der hohen Niederlage ist das Team weiter zusammengewachsen:

Die jungen Rückraumspieler Estermann, Diethelm und Haudenschild traten frech auf.

Der neue Linkshänder Vulic findet langsam ins Spiel.

Burgherr findet auch gegen QHL-Spieler eine Lücke.

Kreisläufer Pfister wurde verdientermassen – zusammen mit Pfadis Köder – zum Best Player gewählt.

Ausblick

Bereits am Sonntag, 18. Oktober, geht es für das 1.-Liga-Team der SG Wädenswil/Horgen in Uster mit der Meisterschaft weiter.