Spielbericht NLB: TV Möhlin – SG Wädenswil/Horgen

Datum: 18. September 2022

 

Möhlin schenkt der SG beim 26:26 einen Punkt

Unter dem Strich ist die Punkteteilung sicher gerecht, die SG diktierte während 45 Minuten das Spielgeschehen, musste aber am Ende froh sein doch noch einen Punkt nach Hause zu nehmen.

Das 21:21 durch Franceschi ins Leere Tor, nach einem gestohlenen – vertändeltem Ball, der in Unterzahl  ohne Torhüter spielenden Gäste war irgendwie bezeichnend für den Auftritt des vermeintlichen Favoriten vom Zürichsee.

Einer der schwächsten Auftritte der SG Wädenswil/Horgen in diesem Jahr wurde am Ende durch einen Punkt belohnt. Ein Verdienst vor allem von Torhüter Ives Imhof der sein Team vor allem in der ersten Spielhälfte vor einem vorzeiten Rückstand bewahrte indem er jeden zweiten Ball der auf seinen Kasten kam entschärfte. Das Heimteam deckte die Schwächen der Seebuben, die ohne Ihren Spielmacher Simon Gantner antraten gnadenlos auf. Von A-Angriff, zu C- Coaching bis zu V -Verteidigung lief vieles nicht wie gewohnt. Oft wurde überhastet abgeschlossen, aus dem linken Rückraum kam fast gar nichts, Coach Milicic hatte keinen Mut seine Nachwuchsspieler einzusetzen und Rückraumschütze Shcherbak kämpfte als Rechtshänder hinten rechts auf ungewohnter Position.

Die Flügelstürmer der Gäste liess man das ganze Spiel hindurch gewähren, Waldmeier bedankte sich mit zehn Treffern aus 15! Versuchen,  und seine Gegenüber Ulmer und Franceschi erzielten 6 Tore aus 13 Würfen. Man kann immer mal einen schlechten Tag erwischen und die Steinlihalle in Möhlin war noch nie ein angenehmes Pflaster für die SG, noch ist die Saison jung und es gibt Zeit die Fehler auszumerzen. Wichtig ist das das Team von Trainer Predrag Milicic wieder zum Tempospiel zurückfindet und mutiger und selbstbewusster auftritt als an diesem Abend in Möhlin.

So konzentriert wie in den letzten fünf Spielminuten als man von 26:23 zum 26:26 ausgleichen konnte, Fabian Pospisil unbedingt den Punkt wollte und danach zum Best Player seines Teams gewählt wurde, so sollte das Team in Zukunft auftreten. Betrachtet man es  mal positiv so hat die SG den Punkt verdientermassen gewonnen, gaben Sie doch bis zum Schluss nie auf und waren am Ende mit Ballbesitz näher am Sieg als das Heimteam.

Der neue Teamverantwortliche Andria Kasalo zu Spielverlauf.      

Wie ist es so kurz nach dem Rücktritt sein Comeback zu geben? Ich stand ja nur kurz für einen 7-Meter auf dem Feld und dann noch von der 53.- 57. Minute. Es war natürlich lässig den Penalty zu halten, eingesprungen bin ich aber nur weil Stammhüter Steiner krank ist.

Wie erklärst Du dir die 16 Gegen-Treffer vom Flügel? Zum einen muss ich zugeben dass wir in der Deckung zu lasch agierten, Möhlin spielte die Flügel aber auch sehr gut frei, wir werden das aber sicher per Video analysieren.

TV Möhlin  vs. SG Wädenswil/Horgen 26:26 (11:13)
Möhlin Steinli 350 Zuschauer
Strafen: 6*2 Min. Möhlin /2*2 Min. SGHW

Spielverlauf: 1:4, 4:5, 7:6, 10:11, 11:15, 17:20, 21:21, 25:22, 26:24, 26:26.

SG Wädenswil Horgen ohne Simon Gantner (abwesend), Jonas Steiner (krank). Döbbeling, Wünsch u. Gorle nicht eingesetzt. Kasalo hält beim Comeback 32. Minute 7 Meter von Safranko, 43. Imhof hält 7 Meter von Ulmer, 53. Blumer hält 7 Meter von Shcherbak.

TV Möhlin: Coetermans, Blumer (16P. 39%), Ceppi, Fässler, Lüthy, Meier, Mahrer (1), Fässler L., Franceschi (3), Safranko (2), Kaiser, Coetermans, Grimsrud, Rohr, Waldmeier (10), Ulmer (3/1), Larouche (7/1).

SG Wädenswil/Horgen: Imhof (14P,38%) Kasalo (1P. 25%); Döbbeling, Gantner D. (1), Gantner P.(2), Kälin (3), Karlen (1), Lechner (2), Pospisil (7), Schuler,  Shcherbak (7/3), Wolfer, Gorle, Zuber (3, Wünsch).

TV Möhlin - SG Wädenswil-Horgen (1)

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