Spielbericht 1. Liga: Handball Stäfa U23 – SG Horgen/Wädenswil

Datum: 29. November 2021

Klare Derbyniederlage

Nach den vergangenen beiden Niederlagen reisten die Erstligisten der SGHW am Sonntag auf die andere Seeseite zum zweiten Derby der Saison. Mit dem 37:24 Kantersieg im Hinspiel forderte Trainer Nelius trotz der schwerwiegenden Absenzen die Beendigung der kleinen Niederlagenserie. Die Begegnung startete dann auch entsprechend umkämpft und keines der Teams konnte sich absetzen, auch wenn Stäfa stets vorlegen konnte und zu keinem Zeitpunkt einen Rückstand auf der Anzeigetafel betrachten musste. Zu gefallen liess im ersten Durchgang vor allem Cyril Schäfer, der mit 7 Treffern zum besten Torschützen der Gäste avancierte. Weniger amüsiert war Trainer Nelius jedoch von der Deckungsarbeit seiner Schützlinge. Satte 18 Gegentreffer mussten die Linksufrigen hinnehmen. Dank 16 erfolgreichen Abschlüssen in der Offensive war jedoch beim Seitenwechsel noch alles offen.

Die Hoffnungen auf einen Punktegewinn rückten nach dem Wiederanpfiff allerdings schnell in weite Ferne. Innert 15 Minuten vermochten die Platzherren die Differenz auf vorentscheidende 7 Tore auszubauen. Massgeblich daran beteiligt war NLB-Torhüter Luca Frei (bisher 7 Einsätze im Fanionteam), der mit 15 Paraden und damit einer Quote von 40% einen sicheren Rückhalt bot, aus dem immer wieder Tempogegenstösse lanciert werden konnten. Mit einer schlussendlich deutlichen 36:26 Niederlage erschwert sich die Ausgangslage im Kampf um die beiden Aufstiegsrundenplätze deutlich. Die voraussichtliche Entscheidung folgt bereits innert einer Woche mit den Spielen gegen die Viertplatzierten HSG Leimental am Donnerstag und dem Duell mit dem Zweitplatzierten HSG Siggenthal am Samstag. Bei beiden Begegnungen geniesst die SG Heimrecht in der Wädenswiler Glärnischhalle.

Handball Stäfa U23 – SG HorgenWädenswil  (1)

M1-02, Handball Stäfa U23 – SG Horgen/Wädenswil 36:26 (18:16)
Stäfa Frohberg, 50 Zuschauer
SR: Staunovo/Hagen
Strafen: 3*2Min SGHW, 4*2Min Stäfa

SG Horgen/Wädenswil: Bass/Schäfer, Döbbeling (1), Esposto (1), Füllemann (2), Gorlé, Hitz (1), Kälin (2/1), Kummer (4), Massatsch, Pfister (1), Platz (3), Schäfer C. (7), Sebele (4)

Teilen: